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Vitamin C

Vitamin C


Zitrusfrüchte-Vitamin C

Vitamin C zählt neben den B-Vitaminen zu den wichtigsten wasserlöslichen Vitaminen. Als Antioxidationsvitamin schützt es die Zellen maßgeblich vor Oxidationsprozessen. Vitamin C verbessert nicht nur nachweislich die Eisenaufnahme im Darm, sondern stärkt zudem unser Immunsystem gegen virale und bakterielle Infekte, indem es die Produktion von Antikörpern und Interferon sowie die Funktion der Lymphozyten fördert. Zudem nimmt Vitamin C eine Schlüsselrolle in der Kollagensynthese ein und ist daher wichtig beim Aufbau und Erhalt von Haut, Bindegewebe, Knochen und Zähnen.

Der Mensch kann Ascorbinsäure nicht speichern und sondert jede übermäßige Zufuhr über den Stuhl oder die Nieren aus, darum ist eine gute Bioverfügbarkeit bei Vitamin-C-Präparaten entscheidend. Sinkt der Ascorbinsäurewert im Blut unter 300 mg, so kommt es zu Mangelerscheinungen wie Skorbut. Der Tagesumsatz liegt bei ca. 1 mg/kg Körpergewicht und variiert durch Faktoren wie Stress, Rauchen und chronische Erkrankungen. Eine regelmäßige Vitamin-C-Zufuhr ist also von großer Bedeutung.

MERKE: Vitamin C sollte mehrmals täglich über die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden! 

Was sind Antioxidationsmittel?

Um das zu erklären muss vorerst der Begriff “freies Radikal” verstanden werden. Ein sogenanntes freies Radikal ist ein sauerstoffhaltiges Molekül, dem ein Elektron fehlt. Es ist daher stets auf der Suche nach einem Elektron, welches in seinen Molekülkomplex miteingebaut werden kann um seine Grundstruktur zu erlangen. Dabei können andere Moleküle, Proteine und Lipide bis hin zur DNA zerstört werden.

Ist das freie Radikal erfolgreich, so nennt man den Vorgang der Erlangung eines Elektrons von einem andern Atom oder Molekül einen oxidativen Prozess. Oxidative Prozesse gehören zu einem ausgewogenen Stoffwechsel ebenso dazu wie antioxidative Prozesse. Doch sind zu viele freie Radikale im Umlauf, so können diese vom Organismus nicht mehr neutralisiert werden und richten entsprechend Schaden an.

Ein Antioxidanz spendet also einem freien Radikal ein Elektron, sodass dieses neutralisiert wird und keinen Schaden mehr anrichten kann.

Kofaktoren

Vitamin C und Vitamin D

Die Stoffwechselwege von Vitamin C und Vitamin D überschneiden sich und unterstützen sich gegenseitig. Die Aufnahme von Vitamin C funktioniert nur mit Vitamin D und dieses fungiert daher als Kofaktor. Umgekehrt benötigt Vitamin D wiederum Vitamin C um in seine aktive Form (Calcitriol) umgewandelt zu werden .

Zink

Vitamin C und Zink spielen eine wichtige Rolle bei der Ernährung, der Immunabwehr und der Erhaltung der Gesundheit. Auch in wohlhabenden Bevölkerungsschichten ist die Zufuhr oft ungenügend. Doch gerade bei Erkältungen kann die gemeinsame Zufuhr von Zink und Vitamin C zu einer beträchtlichen Symptomlinderung und Verkürzung der Erkältungsdauer verhelfen. Auch präventiv könnten Zink und Vitamin C wirksame Waffen gegen Viruserkrankungen sein. Zink stimuliert die Phagozytenaktivität, während Vitamin C sich in der Membran der Phagozyten (Fresszelle) anreichert und sie so vor der Zerstörung durch freie Radikale schützt. Die Phagozyten können so noch effektiver gegen Viren und Bakterien vorgehen.

Gegenanzeigen

Nierengeschädigte Personen und besondere Untergruppen von Steinbildnern, insbesondere wenn sie an einer Malabsorption leiden, sollten keine hohen Dosen von Vitamin C supplementieren. Bei Menschen mit einem empfindlichen Magen kann Vitamin C (als reine Ascorbinsäure) die Magenschleimhaut reizen und hohe Dosen können zu Durchfall führen. Auch können hohe Vitamin-C-Dosen die Bestimmung medizinischer Tests im Urin und im Stuhl stören. Personen mit einer Eisenspeichererkrankung sollten deshalb Vitamin-C-nicht zusätzlich einnehmen.

Risikogruppen für einen Vitamin-C-Mangel

  • Ältere Menschen
  • Leistungssportler
  • Schwangere
  • Menschen, die einem hohen Stresslevel ausgesetzt sind
  • Raucher oder
  • Alkoholiker

Natürliches vs. synthetisches Vitamin C

Die erste versuchte Synthese von Vitamin C ging von Xylose, auch Holzzucker genannt, aus. Jedoch drehte sich die aus I-Xylose erhaltene Ascorbinsäure nach rechts, während sich natürliche Ascorbinsäure nach links dreht. Es wurden weitere Synthesen vorgenommen und an Meerschweinchen mit Skorbut getestet, bis eine aus Paprika extrahierte L-Ascorbinsäure entwickelt wurde, welche bei den Meerschweinchen in gleichen Dosen antiskorbutisch wirkte, gleich dem natürlichen Vitamin C.

1933 konnte Vitamin C erstmals in seiner chemischen Zusammensetzung aufgeklärt werden. Im selben Jahr wurde bereits mit der Herstellung von synthetischem Vitamin C begonnen. Doch obwohl natürliches und synthetisches Vitamin C chemisch identisch sind, wurde es nicht direkt von den Konsumenten akzeptiert. Von Nestlé wurde erstmals 1936 nach langen Verhandlungen synthetisches Vitamin C angeboten, da es preiswerter hergestellt werden kann als natürliches Vitamin C. Durch die Aufklärung der Bevölkerung und die Möglichkeit während und nach dem zweiten Weltkrieg, Vitamin C über die Darstellung von Vitaminkristallen zu visualisieren, wurde synthetisches Vitamin C von der Bevölkerung nach und nach mehr angenommen. Doch auch heute noch flammt die Diskussion, ob natürliches und synthetisches Vitamin C gleichwertig sind, gelegentlich auf.

Der Vorteil von natürlichem Vitamin C liegt eindeutig darin, dass es nicht isoliert sondern im Komplex mit anderen förderlichen Pflanzenstoffen wie Bioflavonoiden oder Polyphenolen vorkommt. Die zusätzliche Wirkung der einzelnen Pflanzenstoffe sowie die sich daraus ergebenden Synergieeffekte sprechen für das natürliche Vitamin C. Andererseits eignet sich synthetische Ascorbinsäure aufgrund des Preises deutlich besser für hohe Dosierungen.

Quellen:

Cantatore, F. P., Loperfido, M. C., Magli, D. M., Mancini, L., & Carrozzo, M. (1991). The importance of vitamin C for hydroxylation of vitamin D3 to 1,25(OH)2D3 in man. Clinical Rheumatology10(2), 162–167. doi: 10.1007/bf02207657

Hemilä, H. & Chalker, E. (2013, 31. Januar). Vitamin C for preventing and treating the common cold https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23440782/

Die NährstoffAllianz – www.nährstoffallianz.de

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