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Vitamin D – Cofaktoren

Vitamin D Cofaktoren



Der Umwandlungsprozess von Vitamin D durch Magnesium

Magnesium – der Vitamin D-Aktivator

Magnesium ist als besonders wichtiges Mineral für über 800 enymatische Reaktionen im Organismus zuständig. Es wirkt muskelentspannend, trägt zur Verringerung von Müdigkeit bei und unterstützt uns in der Erhaltung unseres Elektrolythaushaltes. Es fördert den Energiestoffwechsel und eine normale Funktion des Nervensystems, der Eiweißsynthese, der psychischen Funktion sowie der Erhaltung der Knochen und Zähne sowie der Zellteilung.

Darüber hinaus sind aber auch viele andere biochemische Prozesse von einer ausreichenden Magnesiumversorgung abhängig. So braucht Vitamin D zwingend u.a. Magnesium für seine Aktivierung. Um Vitamin D das volle Potential von Vitamin D auszuschöpfen, sollte daher unbedingt die Magnesiumzufuhr berücksichtigt werden.

Der Umwandlungsprozess von Vitamin D durch Magnesium

Damit Vitamin D3 (Cholecalciferol), das entweder durch Nahrungsergänzung zugeführt wird oder durch UVB-Strahlung auf der Haut entsteht und in 25-Hydroxy-Vitamin D3 und anschließend in die aktive Form 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 umgewandelt werden kann, ist jeweils Magnesium notwendig. Dabei wird der essentielle Mineralstoff verbraucht und steht dadurch für andere Prozesse im Körper nicht mehr zur Verfügung.

Vitamin D-Mangel begünstigt Magnesiummangel

Durch eine erhöhte Vitamin D-Zufuhr wird also mehr Magnesium verbraucht.

Andererseits kann der Körper  bei Vitamin D-Mangel auch nicht mehr ausreichend Kalzium aus dem Darm aufnehmen was eine erhöhte Ausschüttung von Parathormon (PTH) zur Folge hat. Das PTH wiederum ist ein Gegenspieler zum Vitamin D und mobilisiert Kalzium aus den Knochen, um den Kalziumspiegel im Blut aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig wird aber die Kalziumausscheidung über den Darm reduziert während die Phosphat- und Magnesiumausscheidung erhöht wird.

Vitamin D-Mangel begünstigt Magnesiummangel

Vitamin D fördert die Aufnahme von Magnesium

ca. 10% der Magnesiumaufnahme über den Darm ist von einem ausreichenden Vitamin D-Spiegel abhängig. Ein Mangel an Vitamin D erschwert damit eine ausreichende Grundversorgung mit Magnesium (siehe Abb. 2).


Vitamin K2 – Das Knochenvitamin

Vitamin K2 – Das Knochenvitamin

Vitamin K2 zählt ebenso wie Vitamin A,D und E zu den fettlöslichen Vitaminen. Es ist maßgeblich bei der Aktivierung von Osteocalcin und dem Matrix-GLA Protein beteiligt, welche benötigt werden um Kalzium in die Knochen zu transportieren. Vitamin D wiederum fördert die Bildung von Osteocalcin und dem Matrix-GLA Protein  und unterstützt somit den Knochenstoffwechsel und Knochenaufbau. Es macht also durchaus Sinn beide Vitamine gleichzeitig zuzuführen da sie sich gegenseitig ergänzen.

Vitamin K2 wird in MK-4 bits MK 14 eingeteilt wobei das “M” für Menaquinon steht. Die Zahlen “4-14” geben die Anzahl der Isoprendylseitenketten an, die eine Aussagekraft über die Bioverfügbarkeit, also die Aufnahmefähigkeit des Vitamin K2 haben.

MK 7 all-trans ist dabei mit der höchsten Bioverfügbarkeit und der längest Halbwertszeit ausgestattet. Diese Form zirkuliert also am längsten im Blutkreislauf und hat somit die eindeutig höchste Wirksamkeit vorzuweisen.

Das all-trans am Ende der Bezeichnung ist besonders wichtig, denn viele Billigprodukte beinhalten die biologisch inaktive cis-Form des MK-7-Vitamin K2.


Vitamin A

Das ebenfalls fettlöslichen Vitamin A und seine verschiedenen im Organismus natürlich vorkommenden Derivate (Retinal, Retinsäure, Retinoide) haben ein Aufgabenspektrum, welches fast genauso groß ist wie das von Vitamin D. Einen wesentlicher Grund weshalb Vitamin A als Kofaktor von Vitamin D zu bezeichnen ist möchten wir hier aufführen.

Die aktivierte Form von Vitamin A wird – genauso wie die aktivierte Form von Vitamin D – über Rezeptoren in den Zellen unsere Gene beeinflusst. Eine In Fachkreisen schon länger bekannte Tatsache, die jedoch Im Alltagsgeschäft wenig erwähnt wird, ist die kombinierte Nutzung des Vitamin D-  und Vitamin A-Rezeptors durch das aktivierte Vitamin D, um die erwünschte Gensteuerung zu bewirken. Da die Rezeptoren von den zugehörigen Vitaminen aktiviert werden, führt ein Mangel an Vitamin A zu einem Mangel an Vitamin A Rezeptoren in der Zelle und damit zu einer Beeinträchtigung der Vitamin D Wirkung. Ganz schön kompliziert, aber andererseits ganz einfach, wenn der Körper über alle Ressourcen verfügt, auf die er evolutionär angewiesen ist.

Gemüse_

Fazit: beide Vitamine brauchen sich gegenseitig um ihre ganze Wirkkraft zu entfalten. 

Doch Vitamin A hat noch weitere Aufgaben im menschlichen Organismus. Es ist als Teil des Sehpurpurs im Auge, an der Bildung der Sehpigmente in der Netzhaut beteiligt und mitverantwortlich für Wachstum und Differenzierung von Zellen und Geweben (z.B. Aufbau der Schleimhäute in Mund, Nase, Lunge, Magen-Darm-Trakt, Uterus; Haut- und Knochenwachstum/-heilung; Immunzellen) und spielt eine wichtige Rolle im Protein- und Hormonstoffwechsel (z.B. Schilddrüsenhormone, Steroidhormonproduktion wie Testosteron), beim Eisentransport, bei der Synthese von Myelin (Nervenmembran) im Nervensystem sowie bei der Embryonalentwicklung, um einige wesentliche Aufgaben zu nennen.

Mehr zu dem Thema Vitamin A finden Sie hier.


Quellennnachweis: 

Deng X., Song Y., Manson J. E., Signorello L. B., Zhang S. M., Shrubsole M. J., . . . Dai, Q. (2013). Magnesium, vitamin D status and mortality: Results from US National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) 2001 to 2006 and NHANES III. BMC Medicine, 11(1). doi:10.1186/1741-7015-11-187

Dai, Q., Zhu, X., Manson, J. E., Song, Y., Li, X., Franke, A., . . . Shrubsole, M. J. (2018). Abstract CT093: Bimodal relationship between magnesium supplementation and vitamin D status and metabolism: Results from a randomized trial. Clinical Trials. doi:10.1158/1538-7445.am2018-ct093

Regulation of Bone Remodeling by Vitamin K2. Retrieved June 05, 2020, from https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27976475/?from_term=vitamin+k2

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Baj, A., Walejko, P., Kutner, A., Kaczmarek, L., Morzycki, Witkowski, S., . . . Kk. (1970, January 01). Cis and trans isomers of the vitamin menaquinone-7: Which one is biologically significant? Retrieved June 05, 2020, from https://link.springer.com/article/10.1007/s00253-020-10409-1